Demos, Krawallpotenzial und die Macht der Medien und Worte

Gerade frag ich mich noch, warum in einer fast 2 Millionen Stadt Hamburg nur 8.000, 18.000, 25.000 (je nach Lesart und Interpretation Instititution) auf eine völlig entspannte Familiendemo gehen, bei so einem wichtigen Thema.

Dann rief mich heut mein Dad an. Er möchte gerne mit ein paar Hitzacker-Wendland-Viertlern zur Solidaritätsdemo am Samstag anreisen. Ob das sicher da sei? Vor ein paar Tagen habe ich einen Freund mit Refugee-Status zum WG20 Chillen heut Abend eingeladen. Ob das auch wirklich nicht gefährlich ist?

Was passiert da?

Meine Interpretation: Es gibt viele Leute und Organisationen, die ein klares und gewaltfreies Statement zum G20 abgeben und in den unterschiedlichsten Formen Proteste organisieren. Es gibt Institutionen, die einen Vorteil davon haben, Dramen heraufzubeschwören. Es gibt öffentliche Medien, die nur die halbe Wahrheit erzählen. Es gibt auf jeden Fall ein Interesse daran, interessierte Bürger davon abzuhalten, das Demonstrations- bzw. Protestrecht in Anspruch zu nehmen, welches unsere Demokratie ausmacht. Indem Bilder gezeigt, Worte gesagt, Dramen heraufbeschwört werden, die nicht der Realität entsprechen, aber stark genug sind, um Menschen davon abzuhalten, friedlich ihren Unmut gegenüber der Politik des G20 zu äussern.

Nein, das gefällt mir nicht.

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